Armin Lücke wurde in Trier geboren und lebt in Hamburg. Er studierte Bildende Kunst, Soziologie, Erwachsenenpädagogik, Psychologie sowie Kunstdidaktik & Kunstgeschichte an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, bei u.a. Prof. Dr. Dietrich Grünewald und dem akad. Direktor Manfred Damm. Am dortigen Institut für Kunstwissenschaft unterhielt er 2009 nach seinem 1. Staatsexamen eine Lehrbeauftragung. Am Landesinstitut Hamburg absolvierte Lücke die Theaterlehrerausbildung für Sek I & II.
Lücke ist seit seinem 2. Staatsexamen 2012 Studienrat für Theater, Bildende Kunst und PGW in Hamburg sowie Fachleiter für das Unterrichtsfach Theater und Kulturbeauftragter am Gymnasium Meiendorf.
In seinen analogen Photowerken geht es thematisch stets um die sozialpsychologische Passungsarbeit des Menschen als Teil der modernen Gesellschaft. Im Schaffensprozess setzt er pro Bildidee äquivalent zur Bühnenkunst immer nur ein Negativ oder Positiv im Moment der Bildaufnahme zusammen mit den gegebenen Lichtverhältnissen ohne anschliessende Bildbeschneidung um.
Im Jahr 2008 gab Lücke mit seinem Kunstbildband „Franz Grundheber und Wozzeck“, („dem bedeutendsten Wozzeck-Interpreten unserer Zeit“ New York Times), sein Buch-Debüt. Lücke hält in diesem Konzept-Bildband seine eigene künstlerische Interpretation der „Wozzeck“ eigenen Operndramatik in analogen Inszenierungsphotographien in Interdependenz zur den original Librettozitaten und Partiturauszügen von Alban Berg fest. Sein Werk wurde 2008 im deutschen- & österreichischen universitären Literaturbestand aufgenommen.
NDR Kultur, 3sat, ZDF Theaterkanal und das SWR Fernsehen präsentierten den Bildband und stellten ihn als Buch- und Kunsttipp vor. Der Kunstbildband wurde bei den Salzburger Festspielen 2008 unter der Leitung der Präsidentin der Festspiele, Frau Dr. Rabl-Stadler, vorgestellt sowie am 21. April 2008 in der Staatsoper Hamburg. Im November 2008 wurde das Buch in der Wiener Staatsoper präsentiert. Sein Werk befindet sich seit 2008 in dem deutschen- & österreichischen universitären Literaturbestand (Wien, München, Berlin u.a.).
„Sein Wozzeck, über den […] ein großformatiger Bildband mit sensiblen Szenen-Portraitfotografien von Armin Lücke entstanden ist, kann als Maßstab für seine große Darstellungskunst genommen werden.“ Gerhard Rohde FAZ Feuilleton 20.09.08
Lücke gewann 2010 mit seiner analogen s/w Photoarbeit über New York den 2. Platz der Arbeitskammer des Saarlandes.
Am 1. März 2012 fand in der Künstlervereinigung, der „Freien Akademie der Künste in Hamburg“, die Performance „Kreuzungen-Musik verwoben“ mit Philipp Hochmair (Rezitation), Armin Lücke (Photographien & Bühne), Claus Bantzer (Klavier) und Boris Matchin (Violoncello) statt. Eine Performance von Armin Lücke über die Briefe von Friedrich Schiller („Über die ästhetische Erziehung des Menschen“).

Photo © Janine Escher